Donnerstag, 4. Juli 2013

Picturing my mind.

Sometimes thoughts just flush through my mind...
I see or hear something and there's the picture.
It may be my stepfather standing at my mom's oven, taking out a eight pound monster of a turkey.
It may be my dad, standing before a statue in some museum, reading.
It may be the scene two summers ago, me walking past the Neckarwiese, up to one end and the other, searching for someone who wasn't there in fact.
Or the picture of the tree in the schoolyard, with his yellow flowers, which where taken away by the wind in a big rush and everything being covered in yellow flowers.

Sometimes they're wonderful pictures.
Sometimes they're not.
They all belong to my past and they're all not gone by now.

Sometimes I think this is not my world.
To say it with the words of Michael Schock in "Fahr zur Hölle"

Mittwoch, 12. Juni 2013

Warum?

Das Leben in meinem Körper ist so massiv frustrierend. 
Kein Entkommen vor der Wirklichkeit. Nie. 
Keine Hochgefühle, egal welcher Art. 
Wunderbar. 
Kann mir bitte mal wer erklären, wie ich so meine Realität so aushalten soll?

Dienstag, 11. Juni 2013

Was ein Start in die letzte Woche...

Ein kleiner Nachtrag von letzter Woche:

So schön und toll das erste Juni-Wochenende war, so groß war der Schock, den ich am Montag danach bekam:
Ich wurde entlassen.
Einfach so, aus dem Nichts, ohne wirklich guten Grund.
Bumm! Bäm! Da stehste nun!
Ich war den Rest des Tages zu nicht mehr viel zu gebrauchen.
Am nächsten Tag ging ich dann auf die Suche nach einem neuen Job.
Zwar konnte ich mir durchaus vorstellen, einen Monat einfach zuhause zu bleiben (von Uni abgesehen)
und mich meinem Essay und meinen Handarbeiten zu widmen.
Daraus wird jetzt aber vorerst einmal nichts.
Zwei Tage später hatte ich einen neuen Job bei McPaper :)
Bei 13,5 Std die Woche werde ich mich dort aber nicht mehr überarbeiten und
hoffentlich bleibt mir in der Woche dann genug Zeit, mich meinen Puppen und dem Schal zu widmen.
Es wäre schön, wenn er endlich fertig werden könnte und ich ein oder zwei neue Puppen nähen könnte.
Mein Kopf läuft über von Ideen, sodass ich die meisten ungezeichnet wieder vergesse...
Das einzige, was etwas nervig ist, ist die Tatsache, dass man ca. eine halbe Stunde vor Arbeitsbeginn da sein muss (vermutlich unbezahlt) und nach Ladenschluss wohl auch eine halbe Stunde drauf geht, für Laden- und Kassenschluss usw. auch unbezahlt. Aber besser als gar kein Job ist es trotzdem.
Die Frau, die mich eingewiesen hat ist auch unglaublich nett, steht aber ab nächster Woche (von mir jetzt abgesehen) alleine da, weil alle anderen entweder gar nicht erst zum Probearbeiten kommen, oder schon wieder gekündigt haben. Ich weiß noch nicht, woran genau das liegt, aber wenn es an der Arbeit liegt, werde ich es schnell merken.
So, soviel zu meinem Nachtrag.
Es hat nicht zufällig jemand ein altes Bügeleisen daheim rumliegen, dass er nicht mehr braucht, oder?
Die Arbeitsbluse muss gebügelt werden und ich brauchte schon schwarze Schuhe (die ich neu kaufen musste, weil ich natürlich ausgerechnet jetzt keine schwarzen Schuhe mehr hab) und mindestens eine weitere schwarze Hose muss auch noch her, da bleibt nicht viel Geld für ein Bügeleisen, dass ich ansonsten nie benutze -.-

Naja, bitte melden, wenn ihr noch eins habt :)
Soweit so gut, einen schönen Tag euch noch!

Dienstag, 4. Juni 2013

RPC 2013 in Köln

Ein Bericht, soweit ich Lust habe zumindest :D

20 vor 8 ging's los. Alles war eingepackt, der Stab mit dem Schädel sicher verstaut.
Die Straßen waren schön frei und nach kurzer Zeit hörte auch der Regen auf.
Gegen 11 kamen wir am Messegelände an und mussten uns erstmal umziehen.
Nach einer halben Stunde und ständigem Gemotze von unserem Tsageweihten ging es Richtung Halle 5.2 und 4.1. Auf dem Weg dorthin begegneten uns schon einige Kostümierte und unsere Vorfreude auf das, was uns im Inneren erwartete, wuchs.
Es würde zu lange dauern alles aufzuzählen, was uns begegnete und was wir alles sahen, daher hier nur eine Kurzfassung: Wir waren erschlagen! So viele richtige geile, schicke, aufwendige Kostüme!
Der echte Darth Vader! Ein Pinguin-Rollenspiel! Jack Sparrow (der dem Original echt ähnlich sah)! Ein zum Verwechseln ähnlicher Legolas. Bilboline! Ein sehr netter Pfeifenschnitzer. Aliens! Predators! Stormtrooper mitsamt einem Sith und mehreren (unechten) Darth Vadern. Eine Wookiefamilie (der größte von den dreien war in seinem Kostüm garantiert 2,50m hoch!). Nette Leute von FRAKTAL, einem Endzeitrollenspiel nach Degenesis (wir wurden für den Newsletter fotographiert :D ). Ein Lukas, der von den Tabletop Spielflächen nicht wegzubekommen war. Ein surrealistisches Rollenspiel namens Itas By (gesprochen Itas Bi). Drei recht nette Orks, die sich für uns in ihrer Pause sogar wieder in Schale schmissen. Ein Baum, der durch die Gegend wandelte und mit vier Ästen mehr locker als Spinne hätte durchgehen können, so gruselig war er! Ein animierter und vertonter Comic, dessen Sprechblasen man manchmal, nicht immer, schneller gelesen hatte, als sie gesprochen wurden. Gratis Slusheis :) Private Eye, die Entdeckung für unseren Sherlock Holmes Fan :D Eine Zentaurin O.o Die Armee des Stahls. Batman und Two Face!

Mehr fällt mir momentan ehrlich gesagt nicht mehr ein^^ Es war einfach so viel und so viel tolles, dass ich nicht mehr alles im Kopf habe. Wir waren jedenfalls erschlagen von alledem.
Mein Fazit:
Es war geil! Es war schön! Und ich will mehr! Nächstes Jahr wieder, aber sowas von :D

Montag, 20. Mai 2013

Was wenn...?

Stellt euch vor, jedes Mal, wenn eine Glühbirne (oder Leuchtsparlampe, ist mir egal, ich nenne das Glühbirne, auch wenn es keine ist) kaputt geht, würde sich die Zukunft der Gegenwart, die wir gerade erleben, ändern.
Wir würden das natürlich nicht mitbekommen, aber erklärt es nicht auch bei euch, warum immer mal wieder etwas neues, völlig unerwartetes passierte?
Und nun, da Glühbirnen sehr viel seltener kaputt gehen, müssen wir umso länger in einer Zukunft leben!
Was wäre, wenn?

Samstag, 11. Mai 2013

Auf der anderen Seite der Ambivalenz

Ich habe mir heute eine Waage gekauft. Zum ersten Mal in 21 Jahren besitze ich sowas selbst.
Traurig irgendwie.
Genauso wie meine Gewichtszunahme seit Weihnachten.
Da das so nicht angehen kann und ich sowieso zuwenig Sport gemacht habe, die letzten Jahre, gehe ich nun wieder schwimmen.
Wenn es klappt, habe ich sogar wieder eine Partnerin, damit es nicht so langweilig wird!
Drückt mir die Daumen, dass sie dabei bleibt und wir es gebacken bekommen!
Heute habe ich jedenfalls 35x25m Bahnen geschafft. So ganz aus dem Nichts finde ich das schon einmal nicht schlecht. Verbesserungsbedürftig, aber nicht schlecht.
Die altbewährte Methode war das fünf Bahnen schwimmen, ein bisschen quatschen und weiterschwimmen.
Um meine "Fortschritte" und den hoffentlich damit verbundenen Fettverlust besser im Blick halten zu können, ist aber leider nun eine Waage nötig. Hoffentlich funktioniert das Ding so, wie ich es will...

The Beautiful Ones


The Beautiful Ones

Flies with a broken wing, she's ever so graceful, so like an angel,
but I see, tears flow quietly.

The struggle she's seen this spring, when nothing comes dancing,
paying a handsome fee, and still she smiles at me.

And I can't take it, no I can't help but wonder...

Why do we sacrifice the beautiful ones?
How do you break a heart of gold?
Why do we sacrifice our beautiful souls?
Heroes of tales unsung, untold.

Sweet as an angel sings, she gives though she has none left but the last one, free, unhesitatingly.

And I am humbled, I'm a broken mirror, and I can't help but wonder...

Why do we sacrifice the beautiful ones?
How do you break a heart of gold?
Why do we sacrifice our beautiful souls?
Heroes of tales unsung, untold.

Why do we sacrifice the beautiful ones?
Why when they walk with love alone?
Why do we sacrifice our beautiful souls?
Just trying to find their way home.



Ich liebe dieses Lied. 
Bezeichnend, dass es von einer Band namens "Poets of the Fall" geschrieben wurde. 
Es ist so, als befände auch ich mich im Fall. 


Ich sprang. 
Aber ich dachte nicht, dass der Abgrund so absolut tief sein würde. 
So tief, dass noch kein Ende in Sicht ist. 
Kein Ende der Strapatzen, der Entbehrungen, der Unbequemlichkeiten, des Verdrusses. 
Warum?
Weil ich nicht gut genug für dich bin? Oder zu gut? 
Weil ich für manchen Menschen einfach alles gebe, auch wenn es meine eigene Zukunft ruinieren könnte?

Ich habe so viel gegeben. Ich habe bei den falschen Dingen aufgegeben. 
Und nun? 
Nun darf ich nicht mehr studieren, was mir so viel Spaß gemacht hat. 
Was vier Semester lang mein halbes Leben war. 
Allein bei dem Gedanken daran, könnte ich kotzen. 
Aber natürlich wird sie nie jemand dafür bedanken. 
Warum auch?
Es war ja nur mein Leben. Meine Zukunft.
Warum sollte sich jemand außer mir dafür interessieren...
Ja, warum?


Das Leben ist immer sehr ambivalent. 
Auf der einen Seite geht alles den Bach runter. Wirklich alles. 
Auf der anderen Seite aber macht man gerade dadurch wichtige Erfahrungen und es ergeben sich wichtige Erkenntnisse. 
Unter anderem zum Beispiel, dass sich Wichtigkeit für mich ganz anders ausdrückt, als für andere. 
Oder, dass ich manchem auf meine Art der Wichtigkeit nicht wichtig genug bin. 
Das es mir nicht reicht und ich daran verzweifle. 
Zum Beispiel. 

Manchmal denke ich, mein Leben ist nur ein weiteres Beispiel dafür, wie man es nicht machen sollte.