Mittwoch, 7. Januar 2015

Ich habe keine Angst #JeSuisCharlie

Sie können auf mich schießen.
Ich habe keine Angst, meine Meinung zu sagen.
Ich werde auch weiterhin meine Meinung zu allem kundtun, wie, wo und wann ich will.
Wenn sie mit meiner Meinung nicht umgehen können, müssen sie ihre Sichtweise ändern,
nicht ich die meine.
Ich habe keine Angst vor ihnen, denn ich habe keinen Hass in mir.

Ich bin traurig und trauere um die Toten.

Je suis Charlie.

Samstag, 3. Januar 2015

Der dritte Tag im neuen Jahr.

Heute ist der dritte Tag im neuen Jahr.
Eigentlich wollte ich Sport machen gehen, aber ich kann mir wirklich schöneres vorstellen, als bei diesem Wetter voll bepackt mit Zeug in die Stadt zu fahren.
Nein, wirklich, dieses Wetter brauche ich nicht.
Allgemein geht das neue Jahr so weiter wie das Alte.
Ich bin nicht sonderlich auf der Höhe, weder psychisch noch physisch.
Habe im letzten Monat viel zu viel Geld ausgegeben.
Gut, ich habe mir eine Jacke, eine Hose, neuen Socken und Unterwäsche, einen neuen Kulturbeutel und ein paar Winterschuhe gekauft.
Also eigentlich nichts unnötiges, denn alles wurde entweder dringend gebraucht oder musste wirklich ersetzt werden.
Dennoch war es viel zu viel Geld, sodass ich jetzt gut sparen muss, um Munchkins Impfungen zahlen zu können und genug Geld im März zu haben, um mich an der Uni zurück melden zu können.
Sind ja auch nur 480€ (Rückmeldegebühr + Semesterticket Marburg + Semesterticket Heidelberg), die damit wieder einmal fällig werden. Ich bin mir aber sicher, dass ich das schaffe.
Viel schwieriger ist es, eine neue Wohnung zu finden.
Um mich nicht zu verzetteln und meine Tage nicht mit absolutem Nichtstun zu verbringen, habe ich mir einen Plan gemacht.
Ich versuche, jede Woche, etwas von meinem Kram, den ich nicht mehr brauche, auszusortieren und wegzuwerfen. Der nächste Flohmarkt wird noch eine Weile auf sich warten lassen und bis dahin habe ich entweder keinen Grund mehr, auf einen Flohmarkt zu gehen oder es kamen schon wieder neue Sachen hinzu. Mal sehen.
Heute werde ich jedenfalls ein bisschen Neverwinter spielen, zuhause Sport machen, denn das muss heute sein, Sachen aussortieren und wegwerfen, duschen und später mit meinem Freund einkaufen gehen.

Ich bin noch immer gefangen, gefangen in mir selbst und in anderen, in Vorstellungen und Erwartungen.
Ich bin nicht Ich und das gefällt mir nicht. Aber ich gebe mir Mühe, mich selbst zu finden, ich zu werden und zu sein. Alles braucht seine Zeit...

Donnerstag, 25. Dezember 2014

Weihnachten

Das war der entspannteste Heiligabend seit vielen, vielen Jahren.
Das Essen war super, die Geschenke auch. Es wurde einiges geredet und gut gelacht.
Das ist doch die Hauptsache.

Ich wünsche euch allen noch schöne Feiertage :)

Donnerstag, 27. November 2014

Porzellan gegen Autos

Da läuft man die Straße entlang und plötzlich überkommt einen eine fast unbändige Wut.
Eine Wut, die in Zerstörung etwas Linderung zu erhalten versucht.
Und eh man sich versieht, muss man sich selbst davon abhalten,
die Tasse, die man mit sich trägt, gegen das nächste Auto zu schmettern.

Was ist nur los mit mir?

Freitag, 7. November 2014

Broken in Silence

Broken in Silence

Silently, I'm broken.
Silently, I'm fixing myself together again.
But glue and tape can't fix everything the way it has been before.
So everytime I fall into pieces
the mirror gets even more shatterd.
You cant see no picture of oneself anymore.
Well, so that's me, my life and my soul.
Shatterd.
Every piece is at a different place than before.
So, everytime I fix myself,
I create another picture of me,
another facette of my life.
I could live without that.
But, who are you to tell me, who I am and who not?


Für alle, die sich gefragt haben, warum dieser Blog so heißt, wie er heißt. 
Er ist eigentlich die Weiterführung eines Threads im German Gothic Board Forum. 
Aber das ist nicht weiter wichtig. 

Einerseits geht es mir um zerbrochen Stille und andererseits um das stille Zerbrechen. 

Was ist zerbrochene Stille?
Nun, wenn es ganz leise ist, so wirklich richtig leise, sodass man meint, man wäre allein. Das ist sehr still. 
Und wenn nun ein Geräusch, und sei es noch so leise, ein Knacken, ein Klong, oder gar ein Wimmern die Stille unterbricht, dann ist sie zerbrochen. Man hört noch ihren Nachhall im Ohr, doch sie ist fort, man kann sie nicht wieder zusammen setzten. 
Wenn ein Mensch zerbricht, so wirklich komplett zerbricht, dann ist auch er fort. Er mag noch am Leben sein und dieses fortführen, doch das, was ihn einzigartig machte ist weg und selbst wenn man es wieder findet, man kann ihn nicht so zusammen setzen, wie er vorher war.

Was ist stilles Zerbrechen?
Jeder hat es vermutlich schon einmal in einem Film gesehen. Etwas, eine Vase, Glas oder sonst etwas, geht zu Bruch, aber man hört es nicht, weil kein Ton kommt oder zumindest nicht der Ton, der beim Zerbrechen kommen müsste. Es ist also in Stille zerbrochen.
Viele Menschen zerbrechen in Stille, ohne dass sie selbst oder andere es mitbekommen. 
Aber auch, wenn man in Stille zerbrochen ist, und man sich nicht wieder zusammensetzen, kann man aus dieser Stille ausbrechen. 

Stille ist kein Dauerzustand und war nie als solcher gedacht. Es ist vielmehr die Zeit, um sich auf den Lärm vorzubereiten, eine Auszeit von ihm zu nehmen und währenddessen darüber nachzudenken. 
Ohne Lärm kann Stille nicht existieren und umgekehrt.
Stille zerbricht. 
Menschen zerbrechen. 
Doch Stille kehrt wieder und Menschen können sich wieder zusammensetzen. 
Keins davon gleicht dem Vorangegangenen.

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Das Gedicht ist etwas älter, aber ich kam bisher nicht dazu, es zu posten. 
Da ich momentan zur Unterstützung neben meinem Freund sitze, der an seiner Hausarbeit schreibt, dachte ich, es wäre ein guter Zeitpunkt es jetzt zu posten. 
Meine Katze hat etwas dagegen, dass ich tippe und möchte geknuddelt werden... 
Jedenfalls kam mir auch der Gedanke, zu erklären, was ich eigentlich mit Broken Silence und Broken in Silence meine. 
So für alle, denen das nicht schon vorher klar war...

Touch a touch me!

Manchmal, nicht oft, aber doch immer wieder
steht jemand vor mir,
und es überkommt mich das drängende Gefühl,
diese Person zu berühren.
Das können völlig Fremde sein,
Kunden, die ich im Geschäft bediene.
Langjährige Freunde, aber auch neue Bekannte.
Ich liebe Berührung.
Ob Bein an Bein neben jemandem sitzen,
sich zur Begrüßung und zum Abschied umarmen,
oder Kopf an Schulter oder Bauch neben jemandem zu liegen...
Es erfüllt mich mit Zufriedenheit.
Tiefer Zufriedenheit.

Ich rede dabei von Berührungen, wie sie unter Geschwistern normal sind.
Einfache, unverfängliche und unverwerfliche Berührung.
Was ist daran falsch? Woran liegt es, dass Berührung in der heutigen Zeit so selten ist?
Ich will mehr davon, warum darf ich es nicht?







Es ist natürlich selbstverständlich, dass so etwas nur in beiderseitigem Einverständnis in Ordnung ist. Ein Nein ist ein Nein und ein „Lass das bleiben“ muss als solches akzeptiert werden.
Ebenso bin ach ich kein Fan davon, im Bus an wildfremden, verschwitzten Leuten zu kleben... Aber ich glaube, es ist klar, was ich meine.

Donnerstag, 4. September 2014

151 Post and it's jut getting worse...

You know, it's just getting worse.
My head isn't able to hold all this at the moment.
I'm so fucking down...